Was Sie für ein Herbstwochenende im Sauerland einpacken
Ein Wochenende im Sauerland im Oktober bedeutet: morgens Nebel, mittags vielleicht Sonne, abends elf Grad und Wind. Wer für alle drei getrennt packt, schleppt einen zu großen Koffer. Wer für keines packt, friert.
Das Prinzip ist Schichten, aber nicht beliebig viele. Drei reichen.
Die Schicht am Körper
Ein langärmeliges Oberteil aus Baumwolle oder feiner Merinowolle. Kein Synthetik, wenn Sie abends noch essen gehen wollen — es riecht nach einem Tag draußen, bevor Sie es merken.
Die Schicht, die wärmt
Ein Pullover oder eine Strickjacke. Die Strickjacke gewinnt fast immer, weil man sie im Auto und im Restaurant ausziehen kann, ohne die Frisur zu opfern.
Die Schicht gegen das Wetter
Ein Mantel oder eine gefütterte Jacke, die einen Schauer aushält. Nicht wasserdicht im technischen Sinn — dafür sind Sie nicht auf Expedition —, aber auch nicht aus Wolle, die eine halbe Stunde Nieselregen übelnimmt.
Was Sie unten anziehen
Eine dunkle Hose, die Sie zweimal tragen können, und ein Paar Schuhe mit Profil. Stiefeletten sind hier praktischer als Sneaker: nasses Laub ist rutschiger, als es aussieht.
Die Liste
- Zwei Langarmoberteile
- Eine Strickjacke oder ein Pullover
- Ein Mantel
- Eine dunkle Hose, eine bequemere zweite
- Stiefeletten und ein Paar Schuhe für abends
- Ein Schal — der einzige Gegenstand, der auf dieser Liste Platz spart statt kostet
Zwei Tage, ein Handgepäckkoffer. Alles, was darüber hinausgeht, tragen Sie am Ende nur von der Tür zum Auto und zurück.